
an Arge Vorsitzende Jutta Sturm-Heidler
13. Dezember 2007, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Konvention über die Rechte behinderter Menschen verabschiedet
die UN Behindertenkonvention ist die erste Konvention des 21. Jahrhunderts und die 8. UN Menschenrechtskonvention.. Die letzte der bislang 7 sieben grundlegenden UN-Menschenrechtspakte wurde 1990 verabschiedet
Der kommunale Beirat für Menschen mit Behinderung (BMB) vergibt den Auftrag zur Erstellung eines Sozialplanes für Menschen mit Behinderung an die Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung in München
Der BMB (Beirat für Menschen mit Behinderung) ist an der Umsetzung eines Sanierungskonzeptes der Sandstrasse beteiligt. Im Rahmen des ADHOC-Projektes der EU arbeitet Bamberg an der modellhaften Entwicklung innovativer Ansätze für zukunftsfähige Stadterneuerungen historischer Altstädte mit und erhält als eine von nur 8 europäischen Städten Fördergelder der EU für das Sandgebiet.
Die Umsetzung der Planungen für das Sandgebiet sollte als ein motivierender Schritt mit Modellcharakter dafür angesehen werden, wie die barrierefreie Umgestaltung eines historischen Stadtkerns aussehen kann. Ein Vorbild dafür, wie künftig sukzessive alle attraktiven Aushängeschilder Bambergs allen interessierten Menschen zugänglich gemacht werden können.
Im Rahmen des Bistumsjubiläums wurde endlich der "Dauerbrenner" Pflaster Domberg aufgegriffen
Der BMB hat massgeblich dazu beigetragen, dass im Rahmen eines Gesamtkonzeptes barrierefreie Wegeführung über das Pflaster am Domberg realisiert werden.
Informationsveranstaltung zum Thema "Erwerb bzw. Erhalt des Führerscheins trotz Behinderung" (auf dem Gelände der Fa Auto Scholz, Kärntenstr. 1, 96052 Bamberg) veranstaltet durch den Bayer. Fahrlehrerverband in Zusammenarbeit mit der Behindertenbeauftragten und dem Beirat der Stadt Bamberg für Menschen mit Behinderungen sowie mit Unterstützung der Fa. Mercedes Scholz
erste Sitzung 2005: 07.April 2005
(Die konstituierende Sitzung fand am 19.Oktober 2004 statt. Zur Vorsitzenden wurde Frau Sturm-Heidler (Vorsitzende der ARGE Bamberger Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen e.V) und als Stellvertreterin Frau Chaudia Ramer (Bayerischer Blinden- u. Sehbehindertenbund e.V. Bezirksgruppe Oberfranken) gewählt
Ökumenischer Gottesdienst um 14:00 in St. Urban. Es sind alle Menschen eingeladen, die gerne kommen möchten ! Insbesondere natürlich chronisch kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen. Danach besteht die Möglichkeit noch bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen.
ab 9:00 Selbsthilfetag Infostände in der Jesuitenstrasse
Die Arge und der NGM laden am 15.05 um 14.00 zu einer Informationsveranstaltung in die AOK ein :
"Entwicklung der Selbsthilfebewegung behinderter Menschen und ihre Bedeutung als eigenständige Säule im System des bürgerschaftlichen Engagements" Referent war von Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAGH Bayern
Am 28. Juli 2004 wurde vom Stadtrat unsere Satzung und damit die Einrichtung eines kommunalen Beirates für Menschen mit Behinderung einstimmig beschlossen. Die konstituierende Sitzung fand am 19.Oktober statt !
Zur Vorsitzenden wurde Frau Sturm-Heidler (Vorsitzende der ARGE Bamberger Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen e.V) und als Stellvertreterin Frau Chaudia Ramer (Bayerischer Blinden- u. Sehbehindertenbund e.V. Bezirksgruppe Oberfranken) gewählt.
Ökumenischer Gottesdienst um 14:00 in St. Urban. Es sind alle Menschen eingeladen, die gerne kommen möchten ! Insbesondere natürlich chronisch kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen. Danach besteht die Möglichkeit noch bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen.
ab 9:00 Selbsthilfetag Infostände in der Jesuitenstrasse
Die Arge und der NGM laden am 15.05 um 14.00 zu einer Informationsveranstaltung in die AOK ein :
"Entwicklung der Selbsthilfebewegung behinderter Menschen und ihre Bedeutung als eigenständige Säule im System des bürgerschaftlichen Engagements" Referent war von Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAGH Bayern
Am 28. Juli 2004 wurde vom Stadtrat unsere Satzung und damit die Einrichtung eines kommunalen Beirates für Menschen mit Behinderung einstimmig beschlossen. Die konstituierende Sitzung fand am 19.Oktober statt !
Zur Vorsitzenden wurde Frau Sturm-Heidler (Vorsitzende der ARGE Bamberger Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen e.V) und als Stellvertreterin Frau Chaudia Ramer (Bayerischer Blinden- u. Sehbehindertenbund e.V. Bezirksgruppe Oberfranken) gewählt.
Ökumenischer Gottesdienst um 14:00 in St. Urban. Es sind alle Menschen eingeladen, die gerne kommen möchten ! Insbesondere natürlich chronisch kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen. Danach besteht die Möglichkeit noch bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen.
ab 9:00 Selbsthilfetag Infostände in der Jesuitenstrasse
Die Arge und der NGM laden am 15.05 um 14.00 zu einer Informationsveranstaltung in die AOK ein :
"Entwicklung der Selbsthilfebewegung behinderter Menschen und ihre Bedeutung als eigenständige Säule im System des bürgerschaftlichen Engagements" Referent war von Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAGH Bayern
mit Oberbürgermeister Lauer fand am 27.Mai in der Konzerthalle statt. In einer Ausstellung präsentierten behinderte Künstler ihre Werke. Die Arge bot im Rahmen dieser Eröffnungsveranstaltung einen Vortrag zum Thema „Entwicklung in der Behindertenpolitik - Neuorientierung und Strukturwandel“ (Jutta Sturm-Heidler, 1. Vors. Arge Bbger Selbsthilfegruppen körperbeh. Menschen) an.
Seit Jahren setzen wir für eine barrierefreie Zugänglichkeit der Bamberger Behörden ein. 2003 hatten wir u.a. dieses Thema bei unseren Fraktionsbesuchen anhand des bislang nur über 2 Stufen erreichenbaren Strassenverkehrsaufsichtsamtes erneut aufgegriffen. Oberbürgermeister Lauer hat unsere Anregung umgehend aufgenommen und für eine zügige Umsetzung unseres Anliegens gesorgt. Wir freuen uns, dass mit dem Strassenverkehrsaufsichtsamt eine weitere häufig frequentierte Bamberger Behörde auch für mobilitätsbehinderte Menschen zugänglich gemacht wurde.
Im Sommer steht die Türe während der Öffnungszeiten offen, sonst kann über die Sprechanlage Einlass begehrt werden.
Aber auch wegen eines automatischen Türöffners hat das Amt für Gebäudewirtschaft bereits konkrete Schritte eingeleitet, lediglich die Finanzierung im laufenden Haushalt muss noch abgewartet werden.
in der gesamten Region Bamberg gab es bislang keine mobile Toilette, die von Rollstuhlfahrerinnen oder schwer gehbehinderten Menschen genutzt werden kann. Die Folge ist, dass dieser Personenkreis von Volksfesten, Ausstellungen im Freien etc. ausgeschlossen ist! In nicht einmal 2 Jahren haben wir die Anschaffungskosten in Höhe von € 22000 zusammenbekommen. Unser mobiler Toilettencontainer ist Ende Juli geliefert worden. Die Abwicklung mit Veranstaltern wird das BRK übernehmen (Anruf Mo-Fr. 8-12 Uhr beim BRK, Kreisverband Bamberg, Tel. 0951/98189-13.Ansprechpartnerin: Christa Nagengast.
Für die laufenden Kosten sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen.
Spendenkonto "Toilettenwagen":
Sparkasse Bbg BLZ 770 500 00, Ktnr: 578 444 2
Seit Jahren setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass die Belange behinderter Bamberger adäquat d.h. hauptamtlich/professionell in der Kommunalverwaltung behandelt werden. Vor 5 Jahren wurde daraufhin zumindest das Amt eines/r Behindertenbeauftragten geschaffen. Die Tätigkeit wurde jedoch nur im Ehrenamt außerhalb der Dienstzeit wahrgenommen.
Im Einvernehmen mit der Stadt Bamberg ist es uns nun gelungen, diesen Bereich aus dem Abseits des reinen Ehrenamtes zu holen!
Am 12.07.02 wurde Frau Orf als Behindertenbeauftragte bestellt. Frau Orf ist für ihre Tätigkeit in diesem Bereich vorerst 8 Std freigestellt. FT Pressebericht vom 26.07.02 !
Terminvereinbarungen mit Frau Orf: Tel 87-1069
Sprechstunde ab 25.Sept. jeden zweiten und vierten Dienstag 14-17:00 Rathaus Maxplatz (ZiNr. 307)
in Bamberg gab es kein Taxi, dass einen Rollstuhlfahrer im Rollstuhl transportieren konnte. Wir haben dieses Thema in vielen Gesprächen u.a. mit der Taxigenossenschaft, den Stadtratsfraktionen und dem Sozialreferat erörtert. Nun hat der Vorsitzende der Bamberger Taxigenossenschaft Robert Rümpelein selbst endlich ein derartiges Taxi angeschafft. Dieses Taxi kann über die Tel 15015 bzw. 19410 angefordert werden. Siehe auch FT-Pressebericht vom 04.03.2002 !
Für schwer gehbehinderte Menschen bzw. Rollstuhlfahrer gab es im Friedhofsbereich keine barrierefreien Toiletten. Diesen Missstand haben wir seit Jahren angeprangert. Im November 2001 haben wir uns in dieser Sache an OB und die Stadtratsfraktionen gewandt. Kurz darauf wurde die Nachrüstung der öffentlichen Toiletten mit einer Behindertentoilette vom Stadtrat beschlossen. In Absprache mit unserer Arge wurde diese Toilette zwischenzeitlich fertiggestellt. Im Eingangsbereich des Friedhofes befand sich bislang lediglich ein einziger Schwerbehindertenparkplatz. Nach einem Ortstermin mit dem Ordnungsamt wurden hier 2 weitere Schwerbehindertenparkplätze direkt am Eingang ausgewiesen.
Immer wieder sind wir von unseren Mitgliedern daraufhingewiesen worden, dass man als schwergehbehinderter Mensch oder Rollstuhlfahrer in Bamberg fast keine Gaststätten, Kneipen oder Cafes besuchen kann, da entsprechende sanitäre Anlagen fehlen. Auch der für die Besucher Bambergs zuständige T&T Service hat immer wieder Beschwerden erhalten. Daraufhin hat die Arge 2001 die Toilettensituation in Bamberg überprüft:
Viele Bamberger Gaststätten und Cafes haben ihre sanitären Anlagen im Keller oder Obergeschoss. Außer in Sportgaststätten / Hotels gibt es keine (!) allgemeinen Gaststätten oder Cafés mit eigener barrierfreien Toilette à Broschüre des T&T Service Fremdenverkehrsamtes „Erleben Genießen Einkaufen“ -Faszination Weltkulturerbe.
Arge-Erhebung über anderweitige behindertengerechte Toiletten im öffentlichen sowie nichtöffentlichen Bereich.
Sofort nach dem Bekanntwerden der Einstellung des Fahrdienstes des MHD haben uns an das Sozialreferat gewandt und Kontakte zu auswärtigen Fahrdiensten geknüpft.
In den den danach folgenden Gesprächen der Arge mit dem Sozialreferat und den Wohlfahrtsverbänden der Johanniter und des ASB konnten Fahrdienstmöglichkeiten für die Zukunft gesichert werden !
(FT vom 02.06.01)
Behindertenfahrdienste :
Arbeitersamariterbund Forchheim (ASB)
Johanniter Unfall-Hilfe Kreisverband Bamberg-Neustadt/Aisch
Die Behindertenfahrdienste sind unter folgenden Rufnummern rund um die Uhr erreichbar:
ASB: 0951 19212
Johanniter: 01805 192145
Anmeldung möglichst 1 Tag vorher.
Schon im letzten Jahr hatte sich aufgrund des Zivimangels die Situation bei den Wohlfahrtsverbänden und insb. beim Fahrdienst des MHD verschlechtert. Wir haben bereits damals die Öffentlichkeit durch einen FT Artikel informiert. Darüberhinaus haben wir unsere Landtagsabgeordneten wegen der absehbaren Folgen des Zivimangels angeschrieben.
Wir gehen davon aus, dass die Zivildienstzeitverkürzung zu einer Einschränkung des Dienstleistungsangebotes der Wohlfahrtsverbände führen wird!
Im Februar 2000 haben wir erfahren, dass bei der Stadtbücherei Bamberg die Ermäßigungen für schwerbehinderte Benutzer gestrichen wurden. Für den zugrundeliegenden Beschluss ist ein Kuratorium zuständig, dass paritätisch mit Vertretern der Stadt und der Kirche besetzt ist.
Daraufhin haben wir uns sowohl an den Oberbürgermeister alsauch den Erzbischof gewandt und diese aufgefordert, diesen Beschluss zurückzunehmen! Darüber hinaus haben wir auch die Stadtratsfraktionen informiert!
Wie wir erfahren mußten, hat das Kuratorium Stadtbücherei getagt und trotz unserer massiven Bemühungen die Ermäßigungen für schwerbehinderte Menschen "mit großer Mehrheit" abgelehnt!
Wir setzen uns dafür ein, dass Ermäßigungen für schwerbehinderte Besucher bei der VHS Bamberg gewährt werden und dass im VHS Heft erkenntlich gemacht wird welche Kursangebote auch von Rollstuhlfahrern wahrgenommen werden können. Auch hier werden wir weiter berichten.
Wir haben uns mit der Atrium Centerleitung wegen der Ausgestaltung des geplanten Centers in Verbindung gesetzt und wichtige Vorschläge eingebracht. Infolge eines Architektenwechsels wurden leider insb. unsere Anregungen hinsichtlich der Sitzplätze nicht umgesetzt ! In diesem Zusammenhang haben wir auch auf die bisher fehlenden Sitzmöglichkeiten im ersten Stock des Atriumcenters aufmerksam gemacht. Seit September gibt es nun auch Bänke im ersten Stock!
Im Jahr 1998 haben zu allen Bamberger Gymnasien Kontakt aufgenommen.
Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen versuchen wir Hemmschwellen abzubauen und informieren über die Situation körperbehinderter Menschen
Das Eichendorff-Gymnasium hat uns am Sa den 24.03.2001 am "Tag der offenen Tür" die Möglichkeit gegeben die ARGE sowie das Toilettenwagenprojekt vorzustellen. Außerdem wurde eine Spendenaktion, die 2000.-DM (!) einbrachte, durchgeführt.
Zwischenzeitlich wurden endlich auf Bundesebene die nötigen Konsequenzen aus der jahrelangen Vernachlässigung dieses Bereiches gezogen:
Am 22.03.02 hat der Bundesrat dem Bundesgleichstellungsgesetz zugestimmt, das am 01. Mai 2002 in Kraft getreten ist! Diesem Gesetz folgen in Kürze die entsprechenden Ländergesetze.
Das Bay. Behindertengleichstellungsgesetz (Bay BGG) ist bereits am 01.August 2003 in Kraft getreten!
Mit dem SGB IX ist darüber hinaus seit Juni 2001 ein Gesetz in Kraft, das Vorschriften, die behinderte Menschen betreffen weitgehend zusammenfasst und auch neue Rechtsgrundlagen schafft.
Das ankündigte Antidiskriminierungsgesetz wurde leider auf die nächste Legislaturperiode verschoben.
Diese Vorschriften müssen zu einer besseren Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen auch auf kommunaler Ebene führen!
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V.i.S.d.P.
Arbeitsgemeinschaft Bamberger Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen e.V.,
1.Vorsitzende J. Sturm-Heidler, Birkengraben 25, 96052 Bamberg, Tel: 0951/39005 Fax: 0951/303699