
In ca. 2 jährlichem Turnus besuchen wir alle Bamberger Stadtratsfraktionen und tragen unsere Anliegen vor.
Die Verbesserung des Pflasters der Fußgängerzone war immer eines unserer Hauptanliegen. Wir haben erreicht , dass bei den Sanierungsarbeiten entlang der Geschäfte ein 2 Meter breiter Streifen, mit einem gut begeh- bzw. berollbaren Belag verlegt wird. Leider ist der jeweilige Zugang vom Streifen zu den Geschäften nicht in diesen Sanierungsmaßnahmen enthalten. Wir bemühen uns darum, dass dieser Streifen nicht mit Werbeständern etc. verstellt wird. Insoweit haben wir uns auch an den OB gewandt.
Da die behindertengerechte Ausgestaltung der Konzerthalle Mängel aufwies (Aufzug, Toiletten etc.), wandten wir uns wegen der Beseitigung der Mängel an die Stadt. Daraufhin wurden u.a die Bedienungselemente in den Aufzügen geändert à sind nun auch für RollstuhlfahrerInnen erreichbar. Auf unser Betreiben hin wurden die Stehtische teilweise mit zweiter Ablagefläche (für RollstuhlfahrerInnen erreichbar) versehen.
Als 1992 per Stadtratsbeschluß die Rampen am Leinrittsteg gestrichen wurden, wandten wir uns an die Stadt und an die Öffentlichkeit. Unser Protest, der u.a. von sämtlichen Wohlfahrtsverbänden unterstützt wurde, hat dazu geführt, dass 1995 der Steg mit Rampen nachgerüstet wurde.
Kleiner Wegweiser für Menschen mit Handicap
Auf unsere Anregung hin und in Zusammenarbeit mit der ARGE entstand ein kleiner Wegweiser für behinderte Besucher Bambergs. Dieser wurde von Studenten der Uni Bamberg erarbeitet und wird vom Fremdenverkehrsamt aufgelegt . Eine Erweiterung in Hinblick auf Angaben zur Zugänglichkeit von Cafés, Gaststätten etc. ist derzeit (wieder in Zusammenarbeit mit der Uni Bamberg) geplant.
1996 haben wir alle Bamberger Schwerbehindert enparkplätze hinsichtlich Lage und Abmessungen überprüft. Viele Beanstandungen insbes. in Hinblick auf die nötigen Maße wurden von der Stadtverwaltung beseitigt.
wir haben beim Baubetriebsamt fehlende Bordsteinabsenkungen im Stadtbereich gemeldet und gebeten für Abhilfe zu sorgen.
Seit unserem Bestehen setzen wir uns für die Schaffung neuer barrierefreier Toiletten (auch im nichtöffentlichen Bereich à z.B. Gastwirtschaften ein). So wurden zwischenzeitlich beispielsweise im Gartenbereich des Bootshauses sowie in der Gaststätte Schützenverein Kunigundenruh barrierefreie Toiletten eingerichtet. Unsere Region benötigt darüberhinaus dringend einen auch für Gehbehinderte und RollstuhlfahrerInnen nutzbaren Toilettenwagen!
Auf unser Betreiben hin wurde Oktober 1998 ein Stadtratsbeschluß erlassen. In städtischen Einrichtungen haben seither Begleitpersonen schwerbehinderter Menschen (mit Merkmal "B" im Schwerbehindertenausweis!) kostenfreien Eintritt.
z.B. Stadtbücherei/ Berufsschule/ Stadionbad/ Dreifachturnhalle der Graf-Stauffenberg Realschule/ Sporthalle Georgendamm/ Spörleinsche Altenwohnheime / Theatersanierung / Neubau FOS usw.
Verbesserungsmaßnahmen insb. bei Kaufhäusern etc.
Wir setzen uns mit den Geschäftsinhabern bzw, Konzernen in Verbindung um Verbesserungen in Bezug auf Zugänglichkeit, Toiletten, Höherlegung der Bedienelemente der Aufzüge etc zu erreichen. So hat beispielsweise der Karstadtkonzern im Kaufhaus Hertie auf unsere Intervention hin die Bedienelemente des Aufzuges tiefer und damit für kleinwüchsige Menschen und RollstuhlfahrerInnen erreichbar verlegen lassen. Das Kaufhaus Honer hat diese Bedürfnisse schon immer berücksichtigt. Die C&A Hauptverwaltung hat hingegen auf unsere Bitte auf Tieferlegung der bedienelemente unverständlicherweise mit einer Ablehnung reagiert! Im Atrium wurden auf unsere Anregung im ersten Stock Sitzmöglichkeiten geschaffen. Nachdem wir uns an die Geschäftsleitung des Bertelsmann Buchclubs wandten wurde die Bamberger Filiale mit einer Rampe im Eingangsbereich versehen
findet 1 mal im Jahr statt (mit anschließendem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen).
1998 haben wir begonnen zu allen Bamberger Gymnasien Kontakt aufzunehmen. Im Rahmen von Unterrichtsbesuch en versuchen wir Hemmschwellen abzubauen und informieren über die Situation körperbehinderter Menschen.